Erinnerungsorte jüdischen Lebens in Vreden
Spurensuche
Familien
Familie Albersheim und Familie Cohen - Wüllener Straße
Familie Heimann und Familie Münchhausen - Neustraße
Familie Herz - Alstätterstraße
Familie Herz - Königsstraße
Familie Herz - Wüllener Straße
Familie Liebreich - Neustraße
Familie Mogendorff - Windmühlenstraße
Familie Rosenthal und Familie van Gelder - Twicklerstraße
Familie Wolff - Neustraße
Familie Wolff - Wassermühlenstraße
Personen
Albersheim, Rosa
Albersheim - Cohen, Anna (verh. Uhlmann)
Cohen, Jeanette
Elsberg, Esther (geb. Heimann)
Gottschalk, Meta (geb. Wolff)
Harff, Irma (geb. Maas)
Heimann, Ilse
Heimann, Magarete (geb. Nordheim)
Herz, Sophia
Herz, Klara (geb. Straus)
Herz, Bernhard
Herz, Karl
Herz, Isidor
Herz, Klara (geb. Bendix)
Herz, Thea (verh. Reis)
Liebreich, Bella
Mogendorff, Bernhard
Mogendorff, Frieda (geb. Katz)
Mogendorff, Walter
Mogendorff, Heinz
Mogendorff, Hermann
Mogendorff, Ida (geb. Katz)
Mogendorff, Fritz
Mogendorff, Ernst
Mogendorff, Hanna
Münchhausen, Hedwig (geb. Heimann)
Münchhausen, Erich
Münchhausen, Günter
Rosenthal, Henriette (geb. van Gelder)
Wijnschenk, Gerda (geb. Rosenthal)
Rosenthal, Hildegard
Rosenthal, Helmut
Wolff, Amalie (geb. Landau)
Wolff, Ernst
Wolff, Karl
Wolff, Aron
Wolff, Selma (geb. Gumpert)
Wolff, Hans
Wolff, Arthur
Van Gelder, Vrouwgje (geb. van Zuiden)
Orte
Ehemalige Synagoge
Alter jüdischer Friedhof
Neuer jüdischer Friedhof
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Hedwig Münchhausen (geb. Heimann)

26. Oktober 1890 in Vreden – verschollen in Riga

Hedwig wurde am 26. Oktober 1890 als zweite Tochter des Kaufmanns Gumpert Heimann Heimann und dessen Frau Margarete in Vreden geboren. 

Am 18. März 1932 heiratete sie den aus Essen stammenden Kaufmann Erich Münchhausen, mit dem sie das Textil- und Bettengeschäft ihrer Eltern in der Neustraße 8 (früher 15) weiterführte. Ihr einziger Sohn Günter Münchhausen wurde ein Jahr nach der Hochzeit geboren.

Aufgrund der antisemitischen Zwangsmaßnahmen musste die Familie mit Hedwigs Schwester Ilse und der Mutter Margarete am 5. Dezember 1940 in das Vredener Ghettohaus in der Wassermühlenstraße 17 (früher 383) ziehen. 

Hedwig, ihr Mann Erich und ihr damals achtjähriger Sohn Günter wurden am 10. Dezember 1941 aus Vreden nach Münster und von dort am 13. Dezember 1941 nach Riga deportiert. Dort sind sie verschollen. Ein Vredener Soldat war Hedwig Münchhausen in Riga noch einmal begegnet, als sie dort am Güterbahnhof Holz verladen musste.