Erinnerungsorte jüdischen Lebens in Vreden
Spurensuche
Familien
Familie Albersheim und Familie Cohen - Wüllener Straße
Familie Heimann und Familie Münchhausen - Neustraße
Familie Herz - Alstätterstraße
Familie Herz - Königsstraße
Familie Herz - Wüllener Straße
Familie Liebreich - Neustraße
Familie Mogendorff - Windmühlenstraße
Familie Rosenthal und Familie van Gelder - Twicklerstraße
Familie Wolff - Neustraße
Familie Wolff - Wassermühlenstraße
Personen
Albersheim, Rosa
Albersheim - Cohen, Anna (verh. Uhlmann)
Cohen, Jeanette
Elsberg, Esther (geb. Heimann)
Gottschalk, Meta (geb. Wolff)
Harff, Irma (geb. Maas)
Heimann, Ilse
Heimann, Magarete (geb. Nordheim)
Herz, Sophia
Herz, Klara (geb. Straus)
Herz, Bernhard
Herz, Karl
Herz, Isidor
Herz, Klara (geb. Bendix)
Herz, Thea (verh. Reis)
Liebreich, Bella
Mogendorff, Bernhard
Mogendorff, Frieda (geb. Katz)
Mogendorff, Walter
Mogendorff, Heinz
Mogendorff, Hermann
Mogendorff, Ida (geb. Katz)
Mogendorff, Fritz
Mogendorff, Ernst
Mogendorff, Hanna
Münchhausen, Hedwig (geb. Heimann)
Münchhausen, Erich
Münchhausen, Günter
Rosenthal, Henriette (geb. van Gelder)
Wijnschenk, Gerda (geb. Rosenthal)
Rosenthal, Hildegard
Rosenthal, Helmut
Wolff, Amalie (geb. Landau)
Wolff, Ernst
Wolff, Karl
Wolff, Aron
Wolff, Selma (geb. Gumpert)
Wolff, Hans
Wolff, Arthur
Van Gelder, Vrouwgje (geb. van Zuiden)
Orte
Ehemalige Synagoge
Alter jüdischer Friedhof
Neuer jüdischer Friedhof
Mehr...

Hanna Mogendorff

Foto: Privatsammlung M.Mogendorff

8. August 1927 in Vreden

Hanna Mogendorff kam am 8. August 1927 als jüngstes Kind von Hermann und Ida Mogendorff, geb. Katz in Vreden zur Welt. 

Sie erlebte ihre jüngere Kindheit in Vreden und war als Nachbarkind auch bei traditionellen Festen, wie „Pingstebruut“, dabei.

In der Pogromnacht wurde die Wohnung ihrer Familie verwüstet. Sie wollte nicht mehr in ihrem Haus übernachten. In den Tagen nach der Pogromnacht unternahm sie drei Fluchtversuche in die Niederlande zusammen mit ihrem Bruder Fritz und ihrem Cousin Heinz Mogendorff. Am 19. November, zehn Tage nach der Pogromnacht, gelang ihr und ihrem Cousin Heinz die Flucht in die Niederlande. Sie wurden in einem Lager für geflüchtete jüdische Kinder untergebracht und dann in anderen Familien. Zuletzt kam sie bei einer Familie Frank in s’Hertogenbosch unter, bis die Familien Ende Januar 1940 mit einem Schiff von Rotterdam nach Montevideo, Uruguay flüchteten.

Hanna Mogendorff heiratete Günther Fritzler, gebürtig aus Anröchte, und zog nach Argentinien. Sie haben drei Kinder, neun Enkelkinder und elf Urenkelkinder.

Sie lebt in der Nähe von Buenos Aires.

Foto: Stadtarchiv FAHV 6296