Erinnerungsorte jüdischen Lebens in Vreden
Spurensuche
Familien
Familie Albersheim und Familie Cohen - Wüllener Straße
Familie Heimann und Familie Münchhausen - Neustraße
Familie Herz - Alstätterstraße
Familie Herz - Königsstraße
Familie Herz - Wüllener Straße
Familie Liebreich - Neustraße
Familie Mogendorff - Windmühlenstraße
Familie Rosenthal und Familie van Gelder - Twicklerstraße
Familie Wolff - Neustraße
Familie Wolff - Wassermühlenstraße
Personen
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Cohen, Jeanette
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Gottschalk, Meta (geb. Wolff)
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Wolff, Ernst
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Wolff, Selma (geb. Gumpert)
Wolff, Hans
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Orte
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Günter Münchhausen

5. Februar 1933 in Essen-Rüttenscheid – verschollen in Riga

Günter Münchhausen wurde am 5. Februar 1933 in Essen-Rüttenscheid geboren. Seine Eltern waren Hedwig und Erich Münchhausen. Mit ihnen wohnte er in Vreden in der Neustraße 8 (früher 15), dem Haus seiner Großeltern. Günter besuchte vor der Reichspogromnacht den Kindergarten St. Georg in Vreden. Vorübergehend war er vom 16. September 1941 bis zum 29. November 1941 nach Paderborn abgemeldet, wo er die Schule des westfälischen jüdischen Waisenhauses besuchte.

Zusammen mit seinen Eltern wurde er als Achtjähriger kurz nach seiner Rückkehr nach Vreden am 10. Dezember 1941 von Vreden nach Münster und von dort aus am 13. Dezember 1941 nach Riga deportiert. Dort ist Günter Münchhausen verschollen.