Erinnerungsorte jüdischen Lebens in Vreden
Spurensuche
Familien
Familie Albersheim und Familie Cohen - Wüllener Straße
Familie Heimann und Familie Münchhausen - Neustraße
Familie Herz - Alstätterstraße
Familie Herz - Königsstraße
Familie Herz - Wüllener Straße
Familie Liebreich - Neustraße
Familie Mogendorff - Windmühlenstraße
Familie Rosenthal und Familie van Gelder - Twicklerstraße
Familie Wolff - Neustraße
Familie Wolff - Wassermühlenstraße
Personen
Albersheim, Rosa
Albersheim - Cohen, Anna (verh. Uhlmann)
Cohen, Jeanette
Elsberg, Esther (geb. Heimann)
Gottschalk, Meta (geb. Wolff)
Harff, Irma (geb. Maas)
Heimann, Ilse
Heimann, Magarete (geb. Nordheim)
Herz, Sophia
Herz, Klara (geb. Straus)
Herz, Bernhard
Herz, Karl
Herz, Isidor
Herz, Klara (geb. Bendix)
Herz, Thea (verh. Reis)
Liebreich, Bella
Mogendorff, Bernhard
Mogendorff, Frieda (geb. Katz)
Mogendorff, Walter
Mogendorff, Heinz
Mogendorff, Hermann
Mogendorff, Ida (geb. Katz)
Mogendorff, Fritz
Mogendorff, Ernst
Mogendorff, Hanna
Münchhausen, Hedwig (geb. Heimann)
Münchhausen, Erich
Münchhausen, Günter
Rosenthal, Henriette (geb. van Gelder)
Wijnschenk, Gerda (geb. Rosenthal)
Rosenthal, Hildegard
Rosenthal, Helmut
Wolff, Amalie (geb. Landau)
Wolff, Ernst
Wolff, Karl
Wolff, Aron
Wolff, Selma (geb. Gumpert)
Wolff, Hans
Wolff, Arthur
Van Gelder, Vrouwgje (geb. van Zuiden)
Orte
Ehemalige Synagoge
Alter jüdischer Friedhof
Neuer jüdischer Friedhof
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Familie Herz

Königstraße 3

Familie Herz lebte in der Königstraße 3, früher 38. In der Zeit des Nationalsozialismus war die Straße in Horst-Wessel-Straße umbenannt worden.

Für die Familie Herz sind drei Stolpersteine verlegt:

Für Klara Herz, geb. Straus, und ihren Sohn Bernhard Herz sowie Karl Herz, den Sohn ihres Mannes Hermann aus erster Ehe.

Klara, Bernhard und Karl Herz wurden am 10. Dezember 1941 nach Riga deportiert. Über die Todesumstände von Klara, Bernhard und Karl Herz ist bislang nichts weiter bekannt.

In der Pogromnacht war auch Jenni Heilbronn (geb. Herz) Karls Schwester, mit ihrer kleinen Tochter Hannelore Helga aus Plettenberg in Vreden zu Besuch. Der Säugling wurde in der Nacht durch Splitter der eingeschlagenen Fensterscheiben im Gesicht verletzt. Jenni konnte aus ihrem Elternhaus in ein Nachbarhaus fliehen. Sie wurde mit ihrem Mann Egon und ihrer Tochter am 28. April 1942 deportiert und ermordet. Für sie sind an ihrem Wohnort in Plettenberg Stolpersteine verlegt.