Erinnerungsorte jüdischen Lebens in Vreden
Spurensuche
Familien
Familie Albersheim und Familie Cohen - Wüllener Straße
Familie Heimann und Familie Münchhausen - Neustraße
Familie Herz - Alstätterstraße
Familie Herz - Königsstraße
Familie Herz - Wüllener Straße
Familie Liebreich - Neustraße
Familie Mogendorff - Windmühlenstraße
Familie Rosenthal und Familie van Gelder - Twicklerstraße
Familie Wolff - Neustraße
Familie Wolff - Wassermühlenstraße
Personen
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Wijnschenk, Gerda (geb. Rosenthal)
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Wolff, Amalie (geb. Landau)
Wolff, Ernst
Wolff, Karl
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Wolff, Selma (geb. Gumpert)
Wolff, Hans
Wolff, Arthur
Van Gelder, Vrouwgje (geb. van Zuiden)
Orte
Ehemalige Synagoge
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Neuer jüdischer Friedhof
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Sophia Herz (geschiedene Maas)

15. November 1874 in Vreden – 23. November 1942 in Theresienstadt

Sophia Herz wurde am 15. November 1874 in Vreden geboren. Sie war die älteste Tochter von Leffmann und Regina Bertha Herz sowie die Schwester von Isidor Herz. 

Den Metzger Friedrich Maas heiratete sie am 28. Mai 1901 in Vreden. Zusammen lebten sie in Hattingen, wo sie am 11. Mai 1906 ihre Tochter Irma bekamen. Die Scheidung der Ehe wurde am 6. Juli 1908 durch das Urteil des Königlichen Landgerichts in Essen an der Ruhr vollzogen. Sophia ließ ihren Nachnamen am 10. Mai 1909 durch den Vredener Standesbeamten in ihren Mädchennamen Herz ändern. 

Nach Vreden zurückgekehrt, wohnte sie zusammen mit ihrer Tochter und ihrer Tante Sara Kahn (geb. Herz) erst in der Wassermühlenstraße 4 (früher 339), an der Ecke zur Mauerstraße. Dort betrieb sie einen kleinen Süßwarenladen. 

Die drei Frauen zogen sie später in die Alstätter Straße 8 (früher 21). Ihre Tochter Irma arbeitete als Kontoristin beim Fabrikanten Cohausz, zog aber zum 1. Januar 1938 nach Krefeld. Am 26. Februar 1938 zog Sophia ihrer Tochter nach. 

Mit dem Transport VII/2 wurde sie mit ihrem Bruder Isidor Herz und ihrer Schwägerin Emilie Hertzmann von Krefeld aus nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 25. Juli 1942 ankamen. Dort starb Sophia am 23. November 1942. Ihr Tod wurde 1955 vom Sonderstandesamt Arolsen beurkundet.

Foto: Stadtarchiv Vreden Sammlung Robers