Erinnerungsorte jüdischen Lebens in Vreden
Spurensuche
Familien
Familie Albersheim und Familie Cohen - Wüllener Straße
Familie Heimann und Familie Münchhausen - Neustraße
Familie Herz - Alstätterstraße
Familie Herz - Königsstraße
Familie Herz - Wüllener Straße
Familie Liebreich - Neustraße
Familie Mogendorff - Windmühlenstraße
Familie Rosenthal und Familie van Gelder - Twicklerstraße
Familie Wolff - Neustraße
Familie Wolff - Wassermühlenstraße
Personen
Albersheim, Rosa
Albersheim - Cohen, Anna (verh. Uhlmann)
Cohen, Jeanette
Elsberg, Esther (geb. Heimann)
Gottschalk, Meta (geb. Wolff)
Harff, Irma (geb. Maas)
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Heimann, Magarete (geb. Nordheim)
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Herz, Klara (geb. Bendix)
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Liebreich, Bella
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Mogendorff, Fritz
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Münchhausen, Erich
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Wijnschenk, Gerda (geb. Rosenthal)
Rosenthal, Hildegard
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Wolff, Amalie (geb. Landau)
Wolff, Ernst
Wolff, Karl
Wolff, Aron
Wolff, Selma (geb. Gumpert)
Wolff, Hans
Wolff, Arthur
Van Gelder, Vrouwgje (geb. van Zuiden)
Orte
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Erich Münchhausen

20. Juli 1893 in Gelsenkirchen – verschollen in Riga

Erich Münchhausen wurde am 20. Juli 1893 in Gelsenkirchen geboren. Seine Eltern waren Max Münchhausen und Emilia Münchhausen (geb. Kohn). Im Ersten Weltkrieg war Erich Münchhausen Frontkämpfer und erhielt das Eiserne Kreuz Erster Klasse. Vor seiner Heirat lebte er in Essen in der Albrechtstraße 8. Nach seiner Hochzeit am 18. März 1932 mit Hedwig Heimann zog er nach Vreden. Dort führte er das Textil- und Bettengeschäft seines verstorbenen Schwiegervaters Gumpert Heimann Heimann fort.

Weil er gegen die Misshandlungen der Vredener Juden protestierte, wurde er am Tag nach der Pogromnacht 1938 zusammengeschlagen. Am 10. Dezember 1941 wurde er mit seiner Frau Hedwig und seinem Sohn Günter von Vreden nach Münster und von dort am 13. Dezember 1941 nach Riga deportiert. Dort ist Erich Münchhausen verschollen. Er wurde nach Kriegsende wie auch seine Frau und sein Sohn für tot erklärt.